"Jeder Tag hat sein Geheimnis..."
"Was soll ich viel über mich sagen? Der Film, den das Team von 'erlesen.tv' bei mir gedreht hat, spricht für sich."
"Muss man pausenlos neue Produkte auf den Markt werfen?
Mehr, mehr, mehr - neu, neu neu?
An einem Musical wie "Der kleine Tag", "Das silberne Segel" oder "Der Notenbaum" haben wir jeweils über drei Jahre gearbeitet. Zur Zeit entsteht eine neue Produktion mit Dieter Faber in Hamburg. Wann die CD fertig ist und erscheint? Sobald wir das bestmögliche Ergebnis erreicht haben."

Wolfram Eicke war im Herbst wieder viel unterwegs. Auftritte in Schulen, Büchereien, Theatern...
Unter anderem in Büchen, Brunsbüttel, Hannover, Berlin, Kiel, Bremerhaven, Köln und Zürich.
Besonders gern vor einem kleinen Publikum: "Da gucken wir uns gegenseitig an und haben gemeinsam unseren Spaß."

Es hat aber auch was, mal große Hallen zu füllen.
Wie neulich die Musik-und-Kongresshalle in Lübeck.
Leute, das hat Spaß gemacht!

Das Philharmonische Orchester, begleitet von einer richtig guten Rockband,
spielt die Melodien, die ich mir mit Hans und Rolf ausgedacht habe.

Dazu singt ein Chor von über 200 Kinderstimmen.
Als Solisten die Mitglieder des Opernstudios der Musikhochschule Lübeck,
gekleidet in phantastische Kostüme.

In der Hauptrolle als „Kleiner Tag“ die 13jährige Alina, die sich unbekümmert auf der Bühne bewegt,
dabei wie selbstverständlich die schwierigsten Gesangsparts meistert - herzerfrischend natürlich und glaubwürdig sowohl in den „Power-Nummern“, als auch in der anrührenden Sequenz der scheinbaren Niederlage.

Ich darf bei diesem herrlichen Spektakel den Erzähler spielen.
Vorher gab es eine musikalische Einstimmung von Rolf Zuckowsi, der mit einer paar seiner „Klassiker“ zur Gitarre
die 1700 Besucher in zum Mitsingen brachte.

Die Zugabe haben wir zusammen gesungen, mein Lied „Einfach nur so“. Zunächst ganz ruhig nur mit Gitarre,
später stiegen die Band und das Orchester ein, der ganze Kinderchor sang mit, die Solisten...

Zwei Vorstellungen waren es, beide ausverkauft, morgens für Schulkinder und abends für Familien. Alle Mitwirkende und Helfer eingerechnet, haben nahezu 400 Menschen dazu beigetragen, dem Publikum einfach Freude zu machen.
Freude.
Als der Applaus nicht enden wollte, haben wir noch zwei weitere Zugaben improvisiert, auf die wir gar nicht vorbereitet waren. Als 55jähriger Mann werde ich gefeiert wie ein Rockstar.

Und das alles geschieht, weil ich mir vor vielen Jahren
mal ein Märchen ausgedacht habe, das „Der kleine Tag“ heißt...
Morgen stehe ich wieder in einem Klassenzimmer vor 40, 50 jungen Menschen und bin mit ihnen im Gespräch.
Ich habe den schönsten Beruf der Welt.

Aktuelle Veröffentlichung: "Das silberne Segel" im Schroedel Schulbuchverlag (Jugendroman, ab 11 Jahre), siehe "Werke"
"Ein Herzensprojekt habe ich mir 2011 im Hamburger Planetarium erfüllt. Es gibt einen wunderbaren Text, der es verdient hätte, dass viele Menschen ihn kennen: "Betrachtungen über das Weltgebäude" von Johann Peter Hebel. Den habe ich unter dem Sternenhimmel vorgelesen. In klaren, einfachen Worten, humorvoll und staunend, beschreibt Hebel die Ungeheuerlichkeit des Weltalls. Geschrieben vor 200 Jahren, klingt der Text frisch wie am ersten Tag - und bringt auch heute noch Herzen zum Staunen. Die Musik dazu stammt von Franz Liszt, der 1811, im Erscheinungsjahr von Hebels Text, geboren wurde. Titel des Programms: "Sterne, Sonne und Kanonenkugel". In anderen Planetarien wird es davon Wiederholungen geben.
Ein Planetarium ist ein magischer Ort. Auch fürs Planetarium Wolfsburg habe ich ein ganz neues Programm entwickelt, für Familien mit Kindern: "Das Wunder der Anziehungskraft". Die zwei Aufführungen waren ein Erfolg und werden wiederholt.

